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Gerhard Roth: Bildung braucht Persönlichkeit. Wie Lernen gelingt. Stuttgart: Klett-Cotta, 4. Aufl. 2011, 355 Seiten
Der Hirnforscher Gerhard Roth erklärt, weshalb die Bemühungen zur Verbesserung von Bildung und Weiterbildung bisher scheiterten, nämlich weil die Erkenntnisse aus Psychologie und Neurowissenschaften bisher keinen Eingang in unser Bildungssystem gefunden haben. Mit seinem Buch will er dieses Versäumnis nachholen und stellt die psychologisch-neurobiologischen Grundlagen für einen erfolgreichen Unterricht vor.
Gerhard Roth legt dar, weshalb die Förderung der Persönlichkeitsbildung der Lernenden in der Bildung ebenso grosse Bedeutung haben sollte wie die Wissensvermittlung. Er beantwortet die wichtigsten Fragen zum Thema Bildung und Lernen: Wie lernt der Mensch eigentlich? Warum sind Emotionen beim Lernen so wichtig und wie kann das Gelernte dauerhaft im Gedächtnis verankert werden?
Das Buch spricht mich an, weil es trotz seines wissenschaftlichen Charakters gut lesbar ist und je nach Themeninteresse auch kapitelweise gelesen werden kann. Im Anhang des Buches finden sich zudem eine nützliche Beschreibung von Aufbau und Funktion des menschlichen Gehirns sowie konkrete Tipps zu Verbesserung der eigenen Gedächtnisleistung.
Ich kann das Buch allen Lehrpersonen sehr empfehlen.
Reportagen ist ein unabhängiges Magazin, das alle zwei Monate erscheint und Gegenwarts- sowie historische Reportagen veröffentlicht. Das Magazin hat zum Ziel Qualitätsjournalismus zu fördern.
In Zeiten, in denen die zunehmende Politisierung der Medien und die schwindenden Budget dazu führen, dass Unabhängigkeit und Qualität im Journalismus gefährdet sind, ist dieses Magazin eine wichtige Quelle eigenständiger und selbstbestimmter Inhalte.
In den Ausgaben sind regelmässig gesundheitsrelevante und medizinische Beiträge zu lesen. Im aktuellen Magazin findet man unter dem Titel „Das Monster“ eine Reportage von 1978. Sie beschreibt eine Operation bei einer Frau mit einer arteriovenösen Missbildung im Gehirn, die zum Ziel hat, Aneurysmen zu entfernen. Dabei wagt sich das Operationsteam in unbekanntes Gebiet des Gehirns vor und stösst auf grosse Schwierigkeiten.
Ursula Berni/17.2.2015
Das Magazin befindet sich ab sofort in unserer Bibliothek. Wer ein Inhaltsverzeichnis intern abonnieren möchte, soll sich bitte an Claudia Märchy wenden.
Wir haben für ein Jahr den Zugang auf Schulmediathek lizenziert. Die Mediathek bietet eine grosse Auswahl an Filmen aus verschiedenen Fächern und Bereichen: Naturwissenschaften, Sozialkunde, Wirtschaft, etc. Die Filme können in Deutsch und in Englisch abgespielt werden und die gesprochene Sprache kann als Text gelesen und heruntergaladen werden. Somit bieten die Filme das ideale Material für den bilingualen Unterricht. Darüber hinaus ist die Auswahl an Themen sehr breit, die Themen sind aktuell und die Filmsequenzen haben die ideale Länge für eine sinvolle didaktische Einbindung im Unterricht. Die Mediathek wird regelmässig mit neuen Filmen aktualisiert.
Alle Lehrpersonen sollten einen Zugang per E-Mail erhalten haben. Wenn jemand noch nicht erfasst ist, soll sich bitte bei mir melden.
Direkter Zugang. www.schulmediathek.tv
Nachdem wir im Sommer 2014, im Rahmen der internen Weiterbildung, etwas über die hellen und dunklen Seiten der Videospiele für die Jugendlichen erfahren durften und selber spielen konnten, haben wir uns entschlossen, eine kleine, sorgfälltig ausgewählte Sammlung an Videospielen für jüngeres Publikum der Schule anzuschaffen. In Moment haben wir zwei Spiele, Fifa 2015 und NLH Eishokey Simulation.
Der Raum in der Bibliothek wird hauptsächlich als stiller Raum, Lese- und Arbeitsraum benutzt und so soll es auch in Zukunft bleiben. Sollte er aber einmal über Mittag leer sein, kann man sich kruz mit dem Spiel unterhalten.
Die Regeln für die Ausleihe und Benutzung der PS4 und der Spiele sind erarbeitet und liegen in der Bibliothek. Man findet sie auch auf dem Server unter 17.70 Medien, Spielkonsole PS4.
Man kann einfach den Begriff Taschenrechner in Google-Suchmaske eingeben. Es wir ein Onlinerechner angezeigt. Ebenfalls kann die betreffende Rechenoperation in die Suchmaske eingegeben werden.
Beispiel: 56*4.
Das Resultat wird gezeigt.
Weitere Möglichkeit ist mit dem Einheitenrechner eine Maßeinheit in eine andere konvertieren. Dazu kann man den Einheitenrechner suchen oder man gibt direkt die zu umrechnenden Einheiten ein. Beispiel: 10 Meilen in km.
Mit dem App Google Goggles kann man auf dem Smartphone aufgenommene Bilder direkt in google suchen. Diese App von Google kann noch viel mehr: fremdsprachige Texte lesen und übersetzen, bekannte Gemälde oder Bilder mit Erkennungscode erkennen und weiterführende Infos zeigen etc.
Die E-Learning-Werkzeuge, seien es diejenigen, welche auf unseren zwei Lernplattformen, moodle und olat, als tragende Bestandteile standardmässig integriert sind oder externe Autorenwerkzeuge, welche für die Nutzung adaptiert und angepasst sind, werden am BGS in verschiedenen Unterrichtssettings eingesetzt. Die Umsetzungen sind sehr unterschiedlich: von online-Prüfungen, welche neuerlich auch in der beruflichen Weiterbildung für Erwachsene als Instrumente für summative Lernerfolgskontrollen eingesetzt werden, z.B. der Fragenpool in der Weiterbildung für Operationspflege enthält mehrere hundert Online-Fragen, woraus jederzeit eine summative oder formative Lernerfolgskontrolle kreiert, den Studierenden zur Verfügung gestellt und mit einem Knopfdruck ausgewertet werden kann, über kooperative Sequenzen - bis zur Bereitstellung von online-Materialien-Pools, welche meist in selbstgesteuerten Unterrichtssettings eingesetzt werden.
Ein ähnliches Unterrichtsszenario stellen die moodle-Kurse dar, welche meist in Blendend-Learning-Sequenzen als Quellen von Materialien, Unterlagen und Links zum Vorbereiten, sich vertiefen oder einfach um Wissen aus einem Bereich zu festigen, eingesetzt werden (z.B. online-Kurs zum Thema Sozialversicherungen https://moodle.bgs-chur.ch/course/view.php?id=1674 ).
Die Lernenden selber haben ebenfalls eine für sie besonders spannende Anwendung gefunden und unter der Anleitung von Lehrpersonen im Rahmen der Herbstprojektwoche einige Learningapps erstellt (hier eine Auswahl http://www.bgs-chur.ch/e-learning/links-fuer-den-unterricht/learningapps/).
Nächstes Jahr steht das Thema Film im Fokus der medienpädagogischen Stunden. Das Thema wird aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet: Auswahl und didaktische Einbettung der Filme im Unterricht, aufnehmen, bearbeiten und zur Verfügung stellen von kurzen Filmsequenzen und erstellen von Film-Tutorials mit unterschiedlichsten Autorentools.
Obwohl die Meinungen unter Pädagogen bezüglich dieses Buches stark auseinander gehen und viele von zu kurzen Schlussfolgerungen warnen, bietet dieses Buch von John Hattie eine wertvolle Übersicht an Faktoren, welche das Lehren und Lernen beeinflussen (können) und in welchem Masse: vom Elternhaus und Schule, über Lernende selber bis zu den Lehrpersonen und Lehrplänen. Seine Schlussfolgerungen und Erkenntnisse beruhen auf breit angelegten empirischen Studien. Im Jahr 2014 erscheint eine übersetzte und überarbeitete Version des zweiten Buches des gleichen Autors, in dem er die Rolle der Lehrperson eine besondere Bedeutung für den Lernerfolg der Lernenden beimisst. Die Lehrperson und seine Professionalität ist für Hattie der wichtigste Faktor für den Erfolg und sie ist gleichzeitig der bedeutendste Akteur im Bildungsprozess. Ein interessanter, lesenswerter Ansatz.
Das Buch ist in unserer Bibliothek zu finden.
Signatur: 81.60 HATT
Ab sofort ist die mobile Version von Munzinger Online verfügbar – für alle, die mit Smartphone oder Tablet schnell und komfortabel auf Munzinger Online zugreifen möchten.
Alle, die eine Bibliothekskarte haben, können direkt auf m.munzinger.de gehen und unterwegs auf die von unserer Bibliothek abonnierten Datenbanken zugreifen. Ein Download oder eine App-Installation sind nicht notwendig. Am besten Sie probieren es selbst gleich aus: m.munzinger.de
Video-Tutorial für Bibliotheksnutzer
Geleitet durch diese Fragestellung verfassten Michael Hartschen, Jiri Scherer und Chris Brügger einen praxisorientierten Leitfaden für Betriebe oder Organisationen, damit Innovationen von der Idee bis zur Umsetzung erfolgreich gelingen können. Diese Schritt- für Schritt- Anleitung wird durch anschauliche Illustrationen und klar wie auch charmant wirkende Erläuterungen ergänzt. Dort wo es im Unterricht um Betriebsorganisation oder Innovationsmanagement geht, kann dieser Leitfaden ein spannender Unterrichtsinhalt werden.

Im Pflegekino kann man sich Videos mit Lösungsvorschlägen für häufig wiederkehrende oder mit besonderen Schwierigkeiten verbundene Pflegeprobleme ansehen. Zur Zeit findet man Videos zu den Bereichen: Mobilität, Kommunikation, Körperpflege, An- & Auskleiden,Ernährung. Das i-care Pflegekino ist ein dynamisches Projekt, dass nach und nach zu einer umfassenden Videothek für praktische Pflegefragen ausgebaut wird. Für Pflegeprofis gibt es zusätzlich den kostenpflichtigen i-care Proficlub . Dort stehen weitere Informationen, Schulungs- und Arbeitsmaterialen für Pflegende und Patienten zur Verfügung. (Quelle: http://www.i-care-europe.de/de/)